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Health Economics

Health Economics

Im Bereich Health Economics bieten wir empirische Datenauswertungen für ökonomische Analysen und Bewertungen von medizinischen oder gesundheitsbezogenen Maßnahmen. Zur gesundheitsökonomischen Evaluation neuer medizinischer Therapie- oder Präventionsansätze entwickeln wir Simulationsmodelle, mit deren Hilfe die jeweilige Kosteneffizienz bewertet werden kann.

Für Kliniken und Pflegeeinrichtungen bieten wir Beratung zur Strategieentwicklung und operativen Maßnahmenimplementierung an. Dabei untersuchen wir mittels standardisierter oder maßgeschneiderte Analyseinstrumente die aktuelle Betriebsorganisation und Marktsituation sowie den Anpassungsbedarf an aktuelle gesundheitspolitische Rahmenvorgaben.

Darüber hinaus erstellen wir wissenschaftliche Analysen und Forschungsarbeiten zu aktuellen gesundheitspolitischen Fragestellungen aus den Themengebieten der stationären Versorgungsstruktur, Krankenhausfinanzierung und Patientensteuerung.

Themenangebote:

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Kosten-Nutzen- / Kosten-Effektivitäts-Analysen

Zur ökonomischen Bewertung von gesundheitsbezogenen Maßnahmen stellt das IMSP im Rahmen von Kosten-Nutzen- bzw. Kosten-Effektivitäts-Analysen das Verhältnis aus Kosten und Outcome der handlungsalternativen gegenüber. Je nach Bewertung des Outcomes wird das passende Analysemodell verwendet und aus vorhandene Studiendaten und Kostenabschätzungen unter Berücksichtigung der passenden Kostenperspektive und des Zeithorizont eine Aussage zur Wirtschaftlichkeit getroffen.

Dynamische Markov-Modelle

Markov-Modelle und Entscheidungsbäume dienen in der Gesundheitsökonomie als geeignete Instrumente zur systematischen Entscheidungsanalyse. Das IMSP ist spezialisiert auf die Abbildung des zeitlichen Verlaufs von langfristigen Gesundheitsveränderungen als eine Reihe von definierten Zuständen, die von einer Patientengruppe mit bestimmter Wahrscheinlichkeit durchlaufen werdenund deren Kosten in der ökonomischen Bewertung berücksichtigt werden müssen.

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Statistische Auswertung für Metaanalysen

Das IMSP bietet Ihnen das statistische Know-how, um im Rahmen von Metaanalysen die quantitative und statistische Aufbereitung von vorhandenen Primärdaten aus unterschiedlichen Studien als Grundlage für evidenzbasierte Entscheidungen nutzen zu können. Wir helfen Ihnen, die passenden methodischen Verfahren und statistischen Modelle zu verwenden, um die wahren Effektgrößen möglichst genau abschätzen zu können.

Strategische Umfeld- und Konkurrenzanalyse

Auch für Leistungserbringer im Gesundheitswesen ist es entscheidend, das eigene Umfeld zu kennen und zu analysieren. Das IMSP unterstützt Krankenhäuser bei der Auswertung von verfügbaren statistischen Daten (z.B. aus den strukturierten Qualitätsberichten) der direkten Wettbewerber und durch erweiterte Umfeldanalysen (Five Forces Modell)zur Beurteilung der eigenen Wettbewerbsposition und Ableitung von strategischen Handlungsempfehlungen.

Empirische Marktanteils- und Potenzialanalyse

Das IMSP wertet für Klinikbetreiber unter Berücksichtigung des an einem Standort vorhandenen Leistungsangebots die jeweiligen Marktanteile in den einzelnen Diagnosegruppen aus. Auf Grundlage der diagnosebezogenen Analyse der vollstationären Behandlungsfälle im Einzugsgebiet werden die absolute Größe des Marktes und die Patientenstruktur untersucht, um darauf aufbauend die zukünftigen Wachstumspotenziale für einen Standort aufzuzeigen.

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Leistungsbenchmarking

Mit Hilfe eines Leistungsbenchmarkings können Bereiche mit Auffälligkeiten im Leistungsgeschehen im Vergleich zu anderen Anbietern identifiziert werden. Das IMSP unterstützt Sie mit Benchmarkings, um die eigenen Leistungsanforderungen beurteilen zu können oder auch Optionen zur Qualitätsverbesserung zu erkennen.

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Einzugsgebietsanalyse

Im Rahmen von Einzugsgebietsanalysen analysiert das IMSP für Krankenhäuser die regionale Marktabgrenzung durch Auswertung des Patientenaufkommens nach PLZ-Region. Durch leistungs-bzw. abteilungsspezifische Auswertung der Fallzahlen nach Patientenherkunft können Optimierungspotenziale aufgedeckt und mögliche Maßnahmen (z.B. im Einweisermanagement) abgeleitet werden.

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Pflegepersonalbesetzungs- analyse nach PPUGV

Durch die Mitarbeit an der Datengrundlage für die aktuelle gesetzliche Festlegung von Pflegepersonaluntergrenzen (Ppug) verfügt das IMSP über das nötige Know –how, um Krankenhäuser in der Planung und Steuerung ihrer Pflegepersonalbesetzung zu unterstützen. Wir bieten sowohl standardisierte Auswertungen zur aktuellen Überprüfung der Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben als auch individuelle Lösungen zur prognostischen Steuerung Ihrer Pflegepersonalbesetzung.

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Gesundheitspolitische Gutachten

Das IMSP bietet empirische Auswertungen zu einer Vielzahl aktueller gesundheitspolitischer Fragestellungen. Für Krankenkassen, Verbände und Ministerien auf Landes- und Bundesebene hat das IMSP in der Vergangenheit bereits erfolgreich an der Erstellung von Gutachten zur ordnungspolitischen Fragestellungen und Reformmaßnahmen im deutschen Gesundheitssystem mitgearbeitet. Hierbei können wir unser hervorragendes Netzwerk zu den führenden Experten aus Wissenschaft & Forschung in der deutschen Gesundheitsökonomik sowie erfahrenen Experten aus der klinischen Praxis nutzen, um themenspezifisch die bestmögliche Fachkompetenz zu bündeln.

Durchgeführte Projekte:

  • Kosteneffektivitätsanalyse bei einem Medizintechnik-Produkt
  • Kosteneffektivität in der Patientenversorgung bei Implementierung einer neuartigen Behandlungsmaßnahme
  • Kosteneffektivität von Health-Interventionen im Kindesalter zur Prävention chronischen Krankheiten
  • Einzugsgebiets- und Potenzialanalyse für verschiedene Krankenhausstandorte
  • Erarbeitung von Umsetzungsvorschlägen für eine Reform der Krankenhausplanung
  • Forschungsgutachten zur Weiterentwicklung der Investitionsförderung im Krankenhausbereich
  • Forschungsgutachten zur Weiterentwicklung der Notfallversorgung in Deutschland
  • Datenauswertung zur Pflegepersonalausstattung und „Pflegelast“ in pflegesensitiven Bereichen in Krankenhäusern

Auszug unserer Referenzen:

„Mit Statistiken kann man vieles beweisen – auch das Gegenteil davon.“

Baron James Callaghan 

Ausgewählte Publikationen:

Notfallversorgung in Deutschland

Projektbericht im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Augurzky B, Beivers A, Breidenbach P, Haering A, Straub N (2018). 

Stand und Weiterentwicklung der Investitionsförderung im Krankenhausbereich

Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.Augurzky B, Beivers A, Emde A, Halbe B, Pilny A, Straub N (2018).

A model-based cost-effectiveness analysis of Patient Blood Management.

Kleinerüschkam p A, Meybohm P, Straub N, Zacharowski K, Choorapoikayil S (2018).

Bedarfsgerechtigkeit zur Vermeidung von Über-, Unter-, und Fehlversorgung im Krankenhaussektor.

In: Klauber, J., M. Geraedts, J. Friedrich und J. Wasem (Hrsg.),Krankenhaus-Report 2016 – Schwerpunkt: Ambulant im Krankenhaus. Stuttgart: Schattauer. 247-264
Augurzky B, Beivers A, Straub N (2016).

Cost-Effectiveness of POC Coagulation Testing Using Multiple Electrode Aggregometry.

Clin Lab. 2016;62(6):1167-78.
Straub N, Bauer E, Agarwal S, Meybohm P, Zacharowski K, Hanke AA, Weber CF (2016).

Economic impact of breast-feeding-associated improvements of childhood cognitive development, based on data from the ALSPAC

Br J Nutr. 2016 Jan 22:1-6.
Straub N, Grunert P, Northstone K, Emmett P (2016).

Krankenhausplanung 2.0

Endbericht zum Forschungsvorhaben des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek). RWI-Materialien Heft 84, Dezember 2014
Augurzky B, Beivers A, Straub N, Veltkamp C (2014).

A model-based analysis of the clinical and economic impact of personalising P2Y12-receptor inhibition with platelet function testing in acute coronary syndrome patients.

Thromb Haemost. 2014 Feb;111(2):290-9.
Straub N, Beivers A, Lenk E, Aradi D, Sibbing D (2014).

Nutrition and neurodevelopment in children: focus on NUTRIMENTHE project

European Journal of Nutrition. 2013 Dec;52(8):1825-42.
Anjos T, Altmäe S, Emmett P, Tiemeier H, Closa-Monasterolo R, Luque V, Wiseman S, Pérez-García M, Lattka E, Demmelmair H, Egan B, Straub N, Szajewska H, Evans J, Horton C, Paus T, Isaacs E, van Klinken JW, Koletzko B, Campoy C (2013).

Health economic potential of early nutrition: a model calculation of long-term reduction in blood pressure and related morbidity costs by use of long chain polyunsaturated fatty acid-supplemented formula

Am J Clin Nutr 2011; 94 (suppl): 2030S-35
Straub N, Grunert P, Koletzko B, von Kries R (2011).

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NIELS STRAUB

Dipl. Volkswirt, MA Public Health

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